Ein Abend für Lorca – am 13. März 2018 in der Allgemeinen Lesegesellschaft Basel



Im Dezember 2017 hat die renommierte Literaturzeitschrift Die Horen eine Ausgabe publiziert, die ausschliesslich dem Autor gewidmet ist, der auch Heinrich Enrique Beck ein Leben lang beschäftigt hat: Federico García Lorca.

Entstanden ist diese Nummer auf Anregung der H. E. Beck-Stiftung, betreut wurde sie von unserem Stiftungsratsmitglied Martin Zingg.

Unter dem Titel Es gibt ein Bruchstück des Morgens – F. G. Lorca, noch einmal gelesen laden Die Horen ein zu einer Neubesichtigung des Werks von Lorca. Autorinnen und Autoren lassen sich von seinen Gedichten und Theaterstücken anregen, beleuchten sie neu, übersetzen sie oder spinnen sie auf spielerische Weise fort. Die reichhaltige Anthologie versammelt Texte, die quer durch eine Fülle von poetischen Verfahrensweisen, Stimmungen und Temperaturen führen.

Renata Burckhardt und José F. A. Oliver, die an der Nummer mitgearbeitet haben, präsentieren an diesem Abend ihre Beiträge: Die Dramatikerin Renata Burckhardt holt Lorcas Figuren in unsere Gegenwart, der Lyriker und Essayist José F. A. Oliver führt in die Werkstatt des Übersetzers. Martin Zingg moderiert.

Jedermann ist freundliche eingeladen zu diesem Anlass am
Dienstag, 13. März 2018, 19.30 Uhr in der Allgemeinen Lesegesellschaft (Münsterplatz 8, Basel)

 

Vom Übersetzen. Basler Gespräche VI



Von Abasinisch bis Usbekisch – wo Sprachen und Übersetzerinnen und Übersetzer zusammenkommen


Ein Gespräch mit Gabriela Stöckli, Dorothea Trottenberg und Florence Widmer über das Übersetzerhaus Looren
Dienstag, 21. November 2017 in der Universitätsbibliothek Basel





Übersetzungen sind allgegenwärtig: Ohne sie bliebe uns vieles unverständlich oder gar verschlossen. Im Alltag, im Berufsleben, aber auch in der Literatur sind wir darauf angewiesen. Die Arbeit der Übersetzerinnen und Übersetzer ist unverzichtbar, und sie wird unterstützt und gefördert durch das Übersetzerhaus Looren. Gabriela Stöckli, Dorothea Trottenberg und Florence Widmer geben im Gespräch mit Marco Kunz und Martin Zingg Auskunft über die Arbeit von Looren.

Seit 2005 bietet das Übersetzerhaus Looren in Wernetshausen (Kanton Zürich) professionellen Literaturübersetzerinnen und Literaturübersetzern aus allen Ländern Raum für mehrwöchige Stipendienaufenthalte. Als erste Einrichtung dieser Art in der Schweiz, die mit vier Landessprachen seit jeher ein Land der Übersetzung ist, versteht sich das Übersetzerhaus Looren als ein Ort der konzentrierten Arbeit und der Netzwerkbildung.


Bis zu zehn Personen können sich dort ganz ihrem Übersetzungsprojekt widmen und sich gleichzeitig mit Kolleginnen und Kollegen austauschen. Alle Sprachkombinationen sind willkommen. 2016 wurde in folgenden 37 Ausgangs- und Zielsprachen gearbeitet: Abasinisch, Albanisch, Arabisch, Armenisch, Belarus-sisch, Bulgarisch, Chinesisch, Dänisch, Deutsch, Englisch, Estnisch, Farsi, Finnisch, Französisch, Georgisch, Griechisch, Hebräisch, Hindi, Italienisch, Katalanisch, Lesginisch, Lettisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch, Tschetschenisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch und Usbekisch.


Mit einem breiten Veranstaltungsprogramm engagiert sich das Übersetzerhaus Looren auch für eine bessere Stellung der Übersetzerinnen und Übersetzer im Literaturbetrieb und für eine grössere Sichtbarkeit dieses Metiers zwischen Sprachhandwerk und Wortkunst.

www.looren.net


© Heinrich Enrique Beck-Stiftung, Basel

Thea Sternheim nun auch online



Thea Sternheim (1883–1971) ist durch die fünfbändige Edition ihrer Tagebücher, die »zu den großen Zeugnissen des vergangenen Jahrhunderts zählen« (SWR), bekannt geworden. Sie war von 1907 bis 1927 mit dem Schriftsteller Carl Sternheim verheiratet. Von 1903 bis 1971 führte Thea Sternheim fast täglich Tagebuch. In ihren Aufzeichnungen spiegelt sich sowohl das innere wie das äussere Leben: Sie dokumentieren ihren Kampf um Selbständigkeit sowie ihre Suche nach geistiger Orientierung. Die Begegnungen mit Persönlichkeiten aus Literatur, Kunst und Politik, die mit scharfem Sinn erlittenen politischen Katastrophen und menschlichen Tragödien ergeben ein Panorama Westeuropas der ersten zwei Drittel des 20. Jahrhunderts.


Die neue Website www.thea-sternheim.org ist dem Leben und Werk von Thea Sternheim gewidmet, als Initiative und Service der Heinrich Enrique Beck-Stiftung. Die Inhalte stammen aus dem Buch “Keiner wage, mir zu sagen: Du sollst!”, herausgegeben von Thomas Ehrsam und Regula Wyss, Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung in der Universitätsbibliothek Basel vom 18.9. – 28.11.2015.


www.thea-sternheim.org

Vom Übersetzen. Basler Gespräche V

Vom Übersetzen. Basler Gespräche V:
Übersetzen aus verschiedenen Sprachen, Verlegen auf Deutsch


Ein Gespräch mit dem Verleger Lucien Leitess (Unionsverlag, Zürich)


Dienstag, 29. November 2016, 18:30 Uhr
in der Universitätsbibliothek Basel





Übersetzungen sind allgegenwärtig: Ohne sie bliebe uns vieles unverständlich oder gar verschlossen. Im Alltag, im Berufsleben, aber auch in der Literatur sind wir darauf angewiesen. Aber wie kommen die übersetzten Texte zu uns? Wer wählt aus, was übersetzt werden soll – und vor allem: wer sorgt dafür, dass wir die Übersetzungen in die Hand bekommen? Wer verlegt sie?


Der Verleger Lucien Leitess berichtet im Gespräch mit Marco Kunz und Martin Zingg über seine Arbeit als Verleger.


Lucien Leitess, geboren 1950, studierte Geschichte, Philosophie und Deutsche Literatur. 1975 gründete er den Unionsverlag, den er seither leitet. Unter den Schweizer Verlegern ist er eine herausragende Figur, im letzten Jahr kürte ihn das Branchenmagazin „BuchMarkt“ zum „Verleger des Jahres“. 1975 erschien das erste Buch des Verlags, gesetzt auf einer IBM-Kugelkopf-Schreibmaschine, mit Schere, Leim und Pinsel gelayoutet. Der Verlag residierte in Küche, Keller und Estrich der Verlegerwohnung, das Lager fand Platz unter dem Ehebett. Von Anfang an suchte der Verlag Publikationen auch ausserhalb der gängigen Literaturregionen und entdeckte früh Autorinnen und Autoren, die oft bald, oft aber auch erst nach Jahren hierzulande den Durchbruch erreichten: Tschingis Aitmatow, Nagib Machfus (Nobelpreis 1988), Assia Djebar (Friedenspreis 2000), Salim Alafenisch, Sahar Khalifa, Driss Chraïbi, Juri Rytchëu, Mahmud Doulatabadi, Galsan Tschinag, Mia Couto und viele andere.


2015, zum 40jährigen Jubiläum, schrieb der Verlag:
„818 Werke haben wir herausgegeben, sie in 1197 Ausgaben verpackt, von denen zur Stunde 536 lieferbar sind. Geschichten, die in 116 Ländern spielen, geschrieben von 449 Autoren in 39 Sprachen. Ins Deutsche übertragen von 315 Übersetzern.“


© Heinrich Enrique Beck-Stiftung, Basel

Vom Übersetzen. Basler Gespräche IV

Literarisches Schreiben auf Deutsch, Übersetzen aus verschiedenen Sprachen


Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Guy Krneta und
dessen Übersetzer Uwe Dethier
1. Dezember 2015, 18:30 Uhr
in der Universitätsbibliothek Basel
Eine Veranstaltung der Heinrich Enrique Beck-Stiftung, Basel





Übersetzungen sind allgegenwärtig: Ohne sie bliebe uns vieles unverständlich oder gar verschlossen. Im Alltag, im Berufsleben, aber auch in der Literatur sind wir darauf angewiesen.
Und wie steht es mit der Mundart? Können wir Texte, die in Mundart geschrieben sind, auch übersetzen? Müssen wir gar? Wie geschieht das, und worauf ist zu achten? Was wird dabei gewonnen, was verloren?


Guy Krneta schreibt Prosastücke und Dramen – in Berner Mundart. Und einige Male schon sind seine Prosa- und Theaterarbeiten auch übersetzt worden – in das, was wir “Hochdeutsch” nennen, “Schriftdeutsch”, “Standarddeutsch”. Von einem Deutsch in ein anderes Deutsch …
Uwe Dethier hat zahlreiche Texte von Guy Krneta übersetzt.
Guy Krneta und Uwe Dethier werden im Gespräch mit Marco Kunz und Martin Zingg über ihre Arbeit berichten.


Guy Krneta, 1964 in Bern geboren, lebt in Basel. Er ist Mitglied der Spoken-Word-Ensembles “Bern ist überall” und “Krneta, Greis & Apfelböck”. Er war Dramaturg an der Württembergischen Landesbühne Esslingen und am Staatstheater Braunschweig sowie Co-Leiter des Theaters Tuchlaube und Dramaturg beim Theater Marie in Aarau. Krneta schrieb zahlreiche Theaterstücke und Bücher, zuletzt erschien “Unger üs. Familienalbum”. Er wurde 2012 für sein kulturpolitisches Engage-ment mit dem Prix Suisseculture ausgezeichnet, 2015 erhielt er den Schweizer Literaturpreis.


Uwe Dethier, 1959 in Kleve (Niederrhein) geboren, arbeitet als freiberuflicher Übersetzer und Lichtdesigner. Er übersetzt vor allem dramatische Texte aus den Niederlanden, Flandern, England, Amerika, Australien und der Schweiz.

© Heinrich Enrique Beck-Stiftung, Basel

Vom Übersetzen. Basler Gespräche III

Literarisches Schreiben auf Deutsch, Übersetzen aus verschiedenen Sprachen


Ein Gespräch mit der Schriftstellerin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin Ilma Rakusa
2. Dezember 2014, 18:30 Uhr
in der Universitätsbibliothek Basel
Eine Veranstaltung der Heinrich Enrique Beck-Stiftung, Basel





Übersetzungen sind allgegenwärtig: Ohne sie bliebe uns vieles unverständlich oder gar verschlossen. Im Alltag, im Berufsleben, aber auch in der Literatur sind wir darauf angewiesen. Und obschon Übersetzungen so wichtig sind, wird zu selten über sie nachgedacht: Was geschieht eigentlich, wenn ein Text von einer Sprache in eine andere “übertragen” wird? Was verändert sich dabei? Welches Gewicht haben sprachliche und kulturelle Differenzen? Was ist eine “gelungene” Übersetzung?


Die bekannte Schriftstellerin und Übersetzerin Ilma Rakusa wird im Gespräch mit Marco Kunz und Martin Zingg über ihre Arbeit berichten.


Ilma Rakusa, 1946 als Tochter eines Slowenen und einer Ungarin in Rimavská Sobota (Slowakei) geboren, verbrachte ihre frühe Kindheit in Budapest, Ljubljana und Triest. 1951 übersiedelte sie mit den Eltern nach Zürich. Von 1965 bis 1971 studierte sie Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und St. Petersburg. Ihre Dissertation widmete sie dem Motiv der Einsamkeit in der russischen Literatur. 1977 debütierte sie mit der Gedichtsammlung Wie Winter. Seither sind zahlreiche Lyrik-, Erzähl- und Essaybände erschienen. Als Publizistin und als Lehrbeauftragte setzt sie sich für die Vermittlung osteuropäischer Literaturen ein. Ihre Arbeit wurde mit namhaften Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Ilma Rakusa lebt in Zürich.


Ilma Rakusa schreibt ihre literarischen Werke auf Deutsch und übersetzt aus dem Russischen, Serbokroatischen, Ungarischen und Französischen ins Deutsche. Was bedeutet es, aus verschiedenen Sprachen zu übersetzen? Unterstützen sich diese Sprachen gegenseitig oder kommen sie sich in die Quere? Worin bestehen die Hauptaufgaben und Schwierigkeiten der Übersetzung aus dem Zielpublikum wenig bekannten Sprachen und Literaturen? Wie beeinflussen sich Übersetzen und Schreiben? Diesen und anderen Fragen möchten wir in unserem Gespräch auf den Grund gehen.


Die Heinrich Enrique Beck- Stiftung, die sich um das nachgelassene Werk des Lorca-Übersetzers H. E. Beck kümmert, möchte die Auseinandersetzung mit Fragen rund um das Übersetzen beleben. Sie organisiert eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel “Vom Übersetzen. Basler Gespräche”, welche in loser Folge zu öffentlichen Veranstaltungen einlädt. Dabei äussern sich literarische Übersetzer und Übersetzerinnen zu Aspekten ihrer Arbeit und gewähren einen Blick in ihre Werkstatt.


© Heinrich Enrique Beck-Stiftung, Basel

Vom Übersetzen. Basler Gespräche II

Gleiche Ausgangssprache, unterschiedliche Zielsprache
Die Übersetzerinnen Marion Graf und Dorothea Trottenberg im Gespräch mit Martin Zingg und Marco Kunz.
20. November 2013, Universitätsbibliothek Basel
Eine Veranstaltung der Heinrich Enrique Beck-Stiftung, Basel







Was geschieht eigentlich, wenn ein Text von einer Sprache in eine andere “übertragen” wird? Was verändert sich dabei? Welches Gewicht haben sprachliche und kulturelle Differenzen? Was ist eine “gelungene” Übersetzung?


Die bekannten Übersetzerinnen Marion Graf und Dorothea Trottenberg berichten im Gespräch mit Marco Kunz und Martin Zingg über ihre Arbeit. Beide übersetzen aus dem Russischen — Marion Graf ins Französische, Dorothea Trottenberg ins Deutsche. Gleiche Ausgangssprache, unterschiedliche Zielsprache: diese reizvolle Kombination soll im Gespräch untersucht werden. Wo liegen die lexikalischen, syntaktischen und klanglichen Unterschiede? Und wo gibt es Gemeinsamkeiten? Da eine Übersetzung nicht nur ein Text ist, sondern auch eine Beziehung zwischen Texten, wird dieses Gespräch Gelegenheit bieten zum anregenden Vergleich.


Marion Graf hat zahlreiche Werke aus dem Deutschen übertragen, darunter Texte von Robert Walser, Markus Werner und Klaus Merz. Aus dem Russischen hat sie unter anderem Werke von Boris Pasternak und Anna Achmatowa ins Französische übersetzt. Marion Graf ist die Chefredaktorin der Poesiezeitschrift La Revue de Belles-Lettres.


Dorothea Trottenberg hat viele zeitgenössische und klassische russische Autoren ins Deutsche übersetzt, etwa Werke von Vladimir Sorokin, Iwan Bunin, Viktor Pelewin, aber auch von Jurij Lotman und Michail Bachtin. Neben ihrer Arbeit als Übersetzerin ist sie an der Universitätsbibliothek Basel tätig sowie als Vermittlerin von russischer Literatur.


Die Heinrich Enrique Beck- Stiftung in Basel, die sich um das nachgelassene Werk des Lorca-Übersetzers H. E. Beck kümmert, möchte die Auseinandersetzung mit Fragen rund um das Übersetzen beleben. Sie organisiert eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel “Vom Übersetzen. Basler Gespräche”, diese Anlässe finden in loser Folge statt.  Dabei äussern sich literarische Übersetzer und Übersetzerinnen zu Aspekten ihrer Arbeit und gewähren einen Blick in ihre Werkstatt.


© Heinrich Enrique Beck-Stiftung, Basel

Vom Übersetzen. Basler Gespräche I

Der Übersetzer Ulrich Blumenbach im Gespräch mit Martin Zingg und Marco Kunz.
28. November 2012, Gare du Nord, Basel
Eine Veranstaltung der Heinrich Enrique Beck-Stiftung, Basel





Die Heinrich Enrique Beck Stiftung, die sich um das nachgelassene Werk des Lorca-Übersetzers H. E. Beck kümmert, möchte die Auseinandersetzung mit Fragen rund um das Übersetzen beleben. Sie organisiert eine öffentliche Veranstaltungsreihe, in welcher sich in loser Folge literarische Übersetzer und Übersetzerinnen zu Aspekten ihrer Arbeit äussern und einen Blick in ihre Werkstatt gewähren.


Im ersten Gespräch berichtet der Übersetzer Ulrich Blumenbach im Interview mit Martin Zingg und Marco Kunz über seine Arbeit.


Ulrich Blumenbach, geboren 1964, lebt in Basel. Studium der Anglistik, Germanistik und Geschichte an den Universitäten Münster, Sheffield und Berlin. Seit 1993 arbeitet Blumenbach als Übersetzer aus dem Englischen sowie aus dem Amerikanischen Englisch in die deutsche Sprache. Er lehrt als Lehrbeauftragter im Studiengang Literarisches Übersetzen an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und leitet zusammen mit Fritz Senn das Zürcher Übersetzertreffen.


Blumenbach hat u. a. Romane, Essays und Erzählungen folgender Autoren übersetzt: Paul Beatty, Agatha Christie, Giles Foden, Kinky Friedman, Stephen Fry, Arthur Miller, Raja Rao, Will Self, Tobias Wolff, David Foster Wallace. Er war zudem an einer Teilübersetzung des Werkes «Finnegans Wake» von James Joyce beteiligt.


© Heinrich Enrique Beck-Stiftung, Basel

Federico García Lorca – Archiv der Beck-Stiftung im Internet

Die Heinrich Enrique Beck-Stiftung in Basel, Inhaberin der Rechte an den Beck’schen Übersetzungen von Federico García Lorca´s Werk, betreibt seit 2006 unter www.beck-stiftung.ch eine öffentlich zugängliche Internet-Informationsplattform, gleichermassen Forum und Archiv für die “Lorca-Gemeinde” im deutschsprachigen Raum.
 

Die Beck-Stiftung will mit der Informationsplattform insbesondere folgendes ermöglichen:

  • die Publikation von Bildern und ausgewählten deutschsprachigen Texten, die Federico García Lorca und sein Werk betreffen (insbesondere seine Rezeption im deutschen Sprachbereich)
  • den Zugang zur Lebens- und Werkgeschichte des Lorca-Übersetzers Heinrich Enrique Beck
  • den Zugriff auf Fachliteratur, auf Übersetzungskritik und Hintergrundberichte
  • Interaktionen der Fachkritik, von Expertinnen und Interessierten (Diskussionen, Stellungnahmen, Meinungsäusserungen zu strittigen Fragen etc.).
     

Zielsetzungen und Informationsangebot sind im Ausbau begriffen. Dabei wird zu keiner Zeit Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Die H.E. Beck-Stiftung wünscht sich aber, mit dieser Plattform insbesondere Studierende, LiteraturwissenschaftlerInnen sowie Theater- und Lyrik-Interessierte zu erreichen, und ihnen einen brauchbaren Zugang zu F.G. Lorca, H.E. Beck und ihrem Werk zu verschaffen.
 

Die H.E. Beck-Stiftung verwaltet ausserdem die Rechte an den Werken Carl und Thea Sternheims. Eine entsprechende thematische Erweiterung der Internet-Plattform ist gegenwärtig nicht geplant, aber denkbar.